Ein ganzes Jahr im Stadtgarten Karlsruhe – Herbstimpressionen

Wie die Überschrift schon sagt, können wir ab jetzt ein ganzes Jahr im Stadtgarten bzw. im Zoo Karlsruhe verbringen. Immer dann, wenn wir wollen. Egal an welchem Tag, egal bei welchem Wetter. Ob jetzt im Herbst, später im Winter oder nächstes Jahr im Frühling oder Sommer. Denn wir sind seit zwei Wochen Besitzer einer Jahreskarte.
Eigentlich haben wir uns schon bei unserem ersten Zoobesuch in Karlsruhe vorgenommen, irgendwann eine Jahreskarte zu haben. Die kostet grade mal 35 Euro, einmaliger Eintritt 7,50. Sprich ab dem 5. Besuch hat man das Geld draußen. Gescheitert hatte es bisher an Passbildern, die wir nicht extra dafür machen wollten. Jetzt haben wir beide einen neuen Personalausweis machen lassen und daher natürlich auch Passbilder. Also was machen mit den Passbildern? Genau, einfach spontan eine Jahreskarte beantragen. Weiterlesen

Vom Ausfall zum Rheinfall

Eigentlich wollten wir Sonntag Abend zum Johannes Oerding Konzert ins Tollhaus gehen. Leider hat sich der gute Jojo dafür entschieden krank zu werden, so dass das Konzert in den Mai verlegt werden musste.

Um den Sonntag anderweitig zu nutzen, haben wir überlegt, ob man nicht wieder das Baden-Württemberg-Ticket (BaWü-Ticket) dafür nutzen kann, um wieder etwas in der Region zu entdecken. Weiterlesen

Die Triberger Wasserfälle

Als wir vor gut zwei Monaten von unserer Wanderung auf dem ersten Teil des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfades zurückkamen, waren wir uns sicher, in diesem Sommer mindestens noch einmal nach Triberg zurückzukehren.

Zum einen wollten wir – wenn möglich – noch den zweiten Teil des Erlebnispfades erwandern, zum anderen standen noch ein Superlativum auf dem Plan – die Triberger Wasserfälle – auf dem Plan. Diese gelten nämlich als Deutschlands höchste Wasserfälle. Wenn wir so etwas schon vor der Haustüre in erreichbarer Nähe haben, muss man die natürlich auch mal besucht haben. Wir gingen davon aus, dass wir mindestens einem der beiden Ausflüge während unseres dreiwöchigen Sommerurlaubs hinbekämen. Weiterlesen

Sonnenuntergangsstimmung am Rhein

Bevor es jetzt wieder frischer wird (und man eher Regen anstatt Sonnenstrahlen zu sehen bekommt) möchte ich euch noch an unserer kleinen Feierabend-Sonnenuntergangs-Radtour teilhaben lassen.

Letzte Woche Mittwoch schwangen wir uns abends auf unsere Räder und radelten zum Rhein, um dort ein kleines Obstpicknick mit einem leckeren Gläschen Weißherbst im Sonnenuntergangslicht zu machen <3

Herrlich war’s. Auch wenn ich die 28 km mit meinem neuen Sattel an meinem Hinterteil doch gemerkt habe 😉

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Der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad

Wie schon im vorangehenden Blog-Eintrag einleitend erwähnt, haben wir uns für das lange Wochenende (beginnend ab Fronleichnam) zwei außergewöhnliche Ausflugstipps für das Baden-Württemberg-Ticket auf der Bahn-Webseite ausgeguckt.

Nach dem wir am Donnerstag im „Alternativen Wolf- und Bärenpark“ waren, stand gestern Triberg und der dortige Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad auf dem Programm.

Eins vorweg: Der zweite Teil des insgesamt 16 Stationen umfassende Rundwanderweg und die Wasserfälle bedürfen eines oder zweier neuer Termine.

Der Erlebnispfad beginnt ab dem Triberger Bahnhof und ist ausschließlich zu Fuß zu erkunden. An den jeweiligen Stationen erfährt man diverses rund um die Schwarzwaldbahn, deren Geschichte, des Tunnel und Gleisbaus und weiteres. Ein Tipp an Interessierte: Festes Schuhwerk und ausreichend Proviant.

Vom Bahnhof (Station 1 – 620 m ü.N.N.) beginnend ging es zunächst an den Gleisen entlang und dann in den Wald bis ans andere des Tunnels, dessen eines Ende am Bahnhof liegt. Hier (Station 2) gab es Schautafeln zum Bauprojekt der Schwarzwaldbahn und ihrer insgesamt 36 Tunnels. Auf dem Weg zur Station 3 (690 m ü.N.N.) ging es vorbei an der weltgrößten Kuckucksuhr und dann auf einem Serpentinenartigen Pfad auf der anderen Seite des Tals den Wald hinauf.

Erster Aufstieg geschafft

Erster Aufstieg geschafft

Der Weg zur Station 4 – dem Vierbahnenblick (700 m ü.N.N.) – war nicht mehr ganz so beschwerlich und wesentlich kürzer als die Etappen zuvor. Am Vierbahnenblick hat man einen Ausblick auf vier Teilstrecken und Tunnelstücke, die eine Bahn von Triberg Richtung St. Georgen passieren muss um sich durch die Berge zu schlängeln.

Panorama blick über das Tal

Panorama blick über das Tal

Über Station 5 ging es dann erneut bergauf zur Station 6 (730m ü.N.N.) – dem sogenannten Dreitälerblick. Diesen haben wir aber außer Acht gelassen und haben dem Pfad folgend die letzte Steiletappe erklommen und wurden oben bei 780 m ü.N.N. mit einer sagenhaften Aussicht belohnt, nachdem wir sogar noch einen Bienenschwarm umrunden mussten, welcher sich in einem hohlen Baum eingenistet hat.

Grüne Wiesen im Sonnenschein...

Die Aussicht auf 730m entschädigt für den langen Aufstieg.

Die Aussicht auf 730m entschädigt für den langen Aufstieg.

Bienenstock im Baum

Bienenstock in einem Baum

Nun konnten wir in einem gemütlichen Unterstand (Station 7) erstmal eine zweite ordentliche Brot- und Obstzeit machen und uns mit Blick auf grasende Kühe auf grünen Kleewiesen etwas ausruhen. Trotz das laut Stationsbeschreibung die reine Wegstrecke bis dahin „nur“ 4,5 km betrug, haben wir dank der zum Teil recht unwegsamen Strecke gute vier Stunden gebraucht.

 

Erstmal Pause mit viel Obst

Erstmal Pause mit viel Obst

Die letzte Etappe führte dann stetig bergab wiederum Gerwig-Denkmal (Station 8) vorbei zum Triberger Bahnhof. Den zweite Teil der Tour werden wir mal zu einem alternativen Zeitpunkt in Angriff nehmen.

Bergab Richtung Triberg

Bergab Richtung Triberg

Wieder in Triberg

Alles in allem war der Erlebnispfad echt lohnenswert. Allerdings sind Teile des Pfades stark ausbesserungswürdig und zum Teil sehr unwegsam. Wenn man schlecht zu Fuß ist, sollte man sich diese Tour nicht antun. Festes Schuhwerk sind dringend zu empfehlen.