Die Triberger Wasserfälle

Als wir vor gut zwei Monaten von unserer Wanderung auf dem ersten Teil des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfades zurückkamen, waren wir uns sicher, in diesem Sommer mindestens noch einmal nach Triberg zurückzukehren.

Zum einen wollten wir – wenn möglich – noch den zweiten Teil des Erlebnispfades erwandern, zum anderen standen noch ein Superlativum auf dem Plan – die Triberger Wasserfälle – auf dem Plan. Diese gelten nämlich als Deutschlands höchste Wasserfälle. Wenn wir so etwas schon vor der Haustüre in erreichbarer Nähe haben, muss man die natürlich auch mal besucht haben. Wir gingen davon aus, dass wir mindestens einem der beiden Ausflüge während unseres dreiwöchigen Sommerurlaubs hinbekämen.

Aus vielfältigen Gründen kam es aber anders – unter anderem weil uns das Wetter zum Teil diverse Pläne verhagelte. Selbst unser Besuch im Europapark Anfang August war von einem Regenschauer begleitet.

Da für gestern zumindest kein Regen angekündigt war, haben wir uns vorgestern kurzerhand für einen Besuch der Triberger Wasserfälle entschieden – auf warmes Wetter braucht man in diesem Sommer ja offenbar nicht mehr zu hoffen.

Wieder einmal sind wir mit der Schwarzwaldbahn gestern morgen um kurz nach neun am Karlsruher Hbf gestartet und waren dann um ca. zwanzig vor elf in Triberg.
Vom Bahnhof aus sind wir dann bergan Richtung Stadtmitte gelaufen und erreichten nach ca. 1500m unweit des „Haus der 1000 Uhren” die Hauptkasse am unteren Ende der Wasserfälle.

Der Eintrittspreis von 4 EUR pro Erwachsenem ist erschwinglich und auch eine Familienkarte für 9,50 Uhr (gültig für 2 Erwachsene und min. 2 Jugendliche) ist ein bezahlbarer Posten.

Ab der Kasse ging es dann bergauf – nach ca. 100m konnte man sich dann entscheiden, ob man lieber einen „bequemen“ oder einen „steilen“ Aufstieg meistern will. Da wir aber direkt am Wasser hochgehen wollten, blieb nur der Beschwerlichere. Entlang des Weges sind immer wieder Informationstafeln mit interessanten Fakten rund um den Wasserfall und Triberg. Fotos haben wir natürlich auch einige gemacht.

 

Heabstürzendes Wasser

Wo der Wildbach rauscht…

Blick von unten den Wasserfall hinauf

Blick von der unteren Seite auf den Wasserfall

Oben angekommen hat man dann einen tollen Blick und kann man dann auf verschiedenen Wegen wieder den Berg herunterlaufen.

Blick ins Tal über Triberg

Blick hinab ins Tal und über Triberg

Am Ende haben wir noch bei einem Imbiss beim Haupteingang eine Currywurst mit Pommes gegessen und ein leckeres Rothaus Tannenzäpfle (bzw. Radlerzäpfle) getrunken und sind dann wieder Richtung Bahnhof gelaufen. Auf der Rückfahrt haben wir dann doch gemerkt, dass wir ein wenig ermüdet waren.

Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Michi hat sogar ein kurzes 15 Sekunden-Video bei Instagram gepostet.

Ein Gedanke zu „Die Triberger Wasserfälle

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